Venenerkrankungen werden häufig zufällig oder erst spät diagnostiziert, wenn durch anhaltende Störungen in diesem System Folgeschäden wie Venenthrombosen, Stauungsekzem, Braunverfärbungen der Haut oder ein offenes Bein (Ulcus cruris) entstanden sind.
Phlebologische Diagnostik sollte daher so früh als möglich erfolgen, um durch geeignete präventive oder therapeutische Maßnahmen Spätschäden vorzubeugen.
Jeden Freitag findet eine von Dr. Cornelius Mensing betreute Spezialsprechstunde für Venenerkrankungen statt. Neben der Inspektion der Beine und der Suche nach Begleiterscheinungen der Haut, wird eine gezielte Untersuchung des Venensystems durch Ultraschall (Doppler- und Duplexsonografie) durchgeführt. So kann die optimale Therapie für den Patienten festgelegt werden.
Zur Behandlung von sehr kleinen Gefäßerweiterungen „Besenreisern“ stehen Gefäß-LASER oder Sklerosierungsmethoden zur Verfügung. Kompressionsstrümpfe werden bei Bedarf direkt nach der Untersuchung vor Ort angepasst.
Beim Vorliegen von Krampfadern „Varizen“ können diese auch ambulant in der Praxis entfernt werden. Für die operative Entfernung/Verödung der Stammvenen (Vena-Saphena-Magna und -Parva )steht das schonende RFITT Verfahren zur Verfügung.
Bei dem RFITT Verfahren handelt es sich um eine moderne endoluminale Therapie, d.h. die Stammvene wird nicht aus dem Bein herausgezogen sondern über einen Katheter von Innen behandelt und verschlossen. Die kleineren Krampfadern werden in gleicher Sitzung entfernt. Dieses Verfahren kann problemlos in örtlicher Betäubung vorgenommen werden.
Diese moderne Methode zeichnet sich durch die einfache ambulante Durchführung und durch weitestgehende Beschwerdefreiheit direkt nach der Operation aus. Längere Arbeitsausfälle entfallen.
Nähere Informationen unter www.celon.de/deu/index.php
Ist aufgrund des Befundes ein solches Verfahren nicht möglich, besteht eine enge Kooperation mit dem Krankenhaus Tabea in Rissen, durch die eine Zeitnahe hervorragende operative Versorgung der Krampfadern gewährleistet wird.